Eine neue Funktion verändert mehr als die Aufgaben.
Wer bisher über die eigene Fachleistung wirksam war, soll plötzlich Arbeit verteilen, Entscheidungen erklären und andere begleiten. Dass dabei Fragen entstehen, ist nachvollziehbar. Die folgende Situation ist ein Beispiel zur Reflexion und kein Bericht über einen Coachingkunden.
Eine neue Führungskraft übernimmt weiterhin viele Aufgaben selbst. Rückfragen unterbrechen den Tag, Entscheidungen bleiben liegen. Mehr Einsatz allein löst das Problem kaum, wenn unklar bleibt, welche Verantwortung jetzt zur neuen Rolle gehört.
Drei Fragen für den Übergang.
Was erwartet die eigene Führungskraft? Was braucht das Team? Und woran merkt die neue Führungskraft, dass sie ihrer Rolle gerecht wird? Diese Erwartungen müssen nicht automatisch zusammenpassen. Sie auszusprechen ist ein erster Schritt zur Klärung.
Delegation bedeutet dann mehr als Aufgaben abzugeben: Ergebnis, Handlungsspielraum und Zeitpunkt für Rückfragen werden vereinbart. In der Ausbildung kommt hinzu, dass junge Menschen unterschiedlich viel Orientierung brauchen. Ein erfahrener Mitarbeiter und ein Auszubildender im ersten Jahr benötigen selten dieselbe Begleitung.
Wie ich im Coaching daran arbeite.
Meine eigene Führungserfahrung hat mir gezeigt, dass klare Ansagen allein nicht tragen. Ich musste lernen, Entscheidungen verständlicher zu machen und meine Wirkung auf andere zu hinterfragen. Diese Erfahrung fließt in meine Fragen ein; Ihre Situation betrachten wir für sich.
Wir nehmen ein konkretes Gespräch oder eine anstehende Entscheidung in den Blick. Was möchten Sie ändern, was können Sie beeinflussen und welchen nächsten Schritt probieren Sie im Alltag aus? Die Wirkung besprechen wir anschließend.
Der nächste Schritt beginnt mit Ihrem Anliegen.
Ob meine Arbeit zu Ihrer Situation passt, klären wir im kostenfreien, unverbindlichen Erstgespräch.
